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Das Plädoyer des in Tokyo lehrenden Rechtsprofessors Louis Bridel vom 1. März 1912, der sich für die Errichtung einer Vertretung am Regierungssitz der Republik China in Nanjing aussprach, verhallte zwar ungehört. Immerhin behielt er recht, dass andere in die Bresche springen würden, wenn die Schweiz nicht das Ihrige leisten würde, die junge Republik in ihren Anstrengungen für die Verbesserung des Bildungssystems und der Verwaltungsorganisation zu unterstützen. Einer der herausragenden internationalen-nationalen Juristen, welche die Republik China hervorgebracht hat, war Lone Liang, der zur Zeit Bridels in Tokyo studiert hat, dann u.a. an den Universitäten in Cambridge, an der Pariser Sorbonne und an der Universität Berlin. Für eine kurze Zeit war er auch Botschafter in der Schweiz, wo er nicht nur Weltgeschichte geschrieben hat, sondern auch dafür gesorgt hat, dass die diplomatischen Kanäle zwischen der Schweiz und der Republik China selbst heute rechtlich gesehen nicht gänzlich verschüttet sind. Continue reading
